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Albaumdental - Produktion und Vertrieb durch picodent® Dental-Produktions- und Vertriebs-GmbH


Stand: 01.03.2015
Modellbehandlung Lexikon

Trimmen

 

Nach dem Entformen aus dem Abdruck erfolgt das Trimmen der Modelle. Die noch feuchten Modelle lassen sich besser Nass-Trimmen, trockene Modelle besser Trocken-Trimmen. Die Befürchtungen, dass bei Nass-Trimmen durch die Feuchtigkeitsaufnahme eine Nachexpansion erfolgt, können unsere Untersuchungen nicht bestätigen. Im Laufe „ihres Lebens“ bekommen Gipsmodelle noch mehrfach Kontakt mit Wasser (Wässern, Abdampfen).

Weiterverarbeitung

 

Bei der Weiterverarbeitung ist zu bedenken, dass nahezu alle Superhartgipse den Großteil ihrer Abbindeexpansion erst nach 24 Stunden tatsächlich beendet haben. Im Verhältnis steigt die "Expansionskurve" in den ersten 2 Stunden "steil" an, danach flacht sie deutlich ab. Die Zahnkränze sollten daher erst nach diesem Zeitraum weiterverarbeitet werden (Pinlöcher bohren, Sockeln), um Spannungen zwischen Modell und Sockel zu vermeiden. Wird eine Wachs-Modellation auf einem noch nicht fertig expandierten Modell gefertigt, könnte das spätere Gussobjekt zu klein sein!

Abdampfen, Abbrühen

 

Oft werden trockene Gipsmodelle (z.B. bei Kombiarbeiten) abgebrüht oder abgedampft. Dabei treten erhebliche Spannungen durch die plötzliche Temperaturdifferenz und die Feuchtigkeit im Gipsmodell auf. Derart schockartige Belastungen sollten so weit wie möglich vermieden werden, da sie später zu Abplatzungen, Rissen und Brüchen führen können. Sollte es dennoch unumgänglich sein, empfiehlt sich vorher ein kurzzeitiges Wässern der Modelle (ca. 2 Minuten).

Sägen

 

Ungeachtet der unterschiedlichen Modellsysteme empfiehlt sich ein Sägen der Zahnkränze nach ca. 2 Stunden, so werden Ausbrüche an den Schnittkanten vermieden und die Lebensdauer der Sägeblätter wird erhöht. Hierbei ist zu beachten, dass Superhartgipse vorzugsweise mit HM-Sägeblättern gesägt werden sollten, die Zusätze dieser Gipse ("Kunststoffvergütung") würden bei Diamantsägeblättern zum Verschmieren der Diamantbeschichtung führen, die Sägeblätter werden warm, dehnen sich aus, "flattern" und blockieren schließlich. Außerdem können durch heißlaufende Sägeblätter verbrennungsartige Verfärbungen am Gips entstehen.


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